Constance to Chur

Tag 4: Wo Hund drauf steht ist meist auch Hund drin

Nach einem kleinen ,,Wake-Up-Run” und entspannenden Yogaübungen am Ufer des Bodensees startete ich frisch und gestärkt in den Tag. Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg ins Paradies in Konstanz. Hier traf ich “Die Kunterbunten”, mein erstes Unternehmen welches ich auf meinem Nachhaltigkeitsblog vorstelle. Nach einem interessanten Gespräch wurden ein paar Erinnerungsfotos geschossen, dann musste ich mich auch schon verabschieden.

Interview mit den Kunterbunten

Weiter ging meine Fahrt entlang am Bodensee. Der Flache Radweg am Ufer ließ mich schnell voran kommen, sodass ich, obwohl ich erst gegen 3 Uhr Mittags starten konnte, gegen 19 Uhr Rorschach erreichte und mich auf die Suche nach einem netten Schlafplatz machte.

Schlafplatz suche…

Ich war schon ziemlich müde und schob mein Rad mit letzeten Kräften ein paar steile Straßen hoch, in der Hoffnung einen etwas abgelegenen Platz in der Natur zu finden. Nach einigen Kilometern stoppte ich auf einer Wiese mit fantastischer Aussicht und bereitete mir mein Abendessen zu.

Abendessen mit Sicht auf den Bodensee

Der Ort wäre perfekt für die Übernachtung gewesen, wären nicht immer mehr Wolken aufgezogen… Zusätzlich bekam ich noch die Nachricht eines Freundes, dass in der Nacht schwere Gewitter über das Gebiet ziehen sollen und ich besser nach einem geschützten Schlafplatz suchen sollte. Sehr erschöpft packte ich mein Kram zusammen und ging zu einer nahegelegenen Hauseinfahrt. An dem Zaun der Einfahrt hing ein großes Schild “Vorsicht Hund”, doch es schien Niemand Zuhause zu sein. Die Grünfläche hinter der Einfahrt erschien mir als perfekter geschützter Zeltplatz. Kurzerhand schlug ich mein Zelt auf. Wenn nun der Besitzer des Hauses doch noch kommen sollte, werde ich ihn einfach nett fragen, dachte ich bei mir.

Kaum nachdem ich das Zelt aufgeschlagen hatte hörte ich immer lauter werdendes Hundegebell. Der Besitzer war zwar immernoch nicht vor Ort doch seine Hunde schienen nicht begeistert von meinem Vorhaben zu sein, sprangen wütend am Zaun entlang und kläfften mich an.

Jetzt im Nachhinein wundere ich mich sehr über mich selbst, wie ich so gelassen in dem Moment reagierte. Ich war einfach so erschöpft und hatte keine Kraft alles abzubauen und einen neuen Platz zu suchen. Ich sage nur ,,Wirklich jetzt?”. Schaute die klärenden Hund an, wartete bis sie fertig waren und ging müde ins Zelt.

Tag 5: Grüezi und hallo

Nach einer durchzechten Nacht mit schwerem Gewitter und ständiger Angst, doch noch Besuch von den Hunden zu bekommen, nutze ich ein paar regenfreie Minuten,baute mein Zelt ab und machte mich auf die Socken ohne die Hunde zu wecken.

Auf dem Alpenrheinweg

Die Luft hatte sich über die Nacht erstaunlich abgekühlt und ich hatte hatte etwas bedenken bald ein Regenschauer zu kommen. Ich verließ die Bodenseeregion und machte mich am Alpenrheinweg auf Richtung Chur. Die wundervolle Landschaft aus den gigantischen Bergketten, den grünen Sommerwiesen und dem reißenden Rhein lenkten mich gut von der durchzechte Nacht ab. In Chur angekommen fand ich einen sehr schönen Couchsurfing Platz! Hier könnte ich wieder meine Energiereserven auffüllen! Vielen lieben Dank Stina!

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