Travelling New Zealand – Erste Woche

Nun sollte es von Christchurch aus zunächst Richtung Arthur´s Pass gehen. Dort hatte ich einen Host für die Nacht gefunden. Schnell wurde ich beim trampen eingesammelt. Innerhalb 3 Stunden war ich an meinem Ziel angekommen. Zu Beginn war es etwas schwer aus der Stadt rauszukommen, doch je weiter ich entfernt war, desto schneller bekam ich eine Mitfahrgelegenheit. Es hielte hauptsächlich Einheimische, die mir bei kleinen Zwischenstopps an den Tankstellen Getränke und Snacks mitbrachten und mich beim Abschied zu Ihnen nach Hause einluden. Ich bin immer wieder sehr angetan von der Gastfreundschaft der Neuseeländer.

Meine Fahrt endete mitten im Nirgendwo. Umgeben von Wald und Bergen stoppte mein der Fahrer und meinte, dass das die Adresse von meinem Host sei. Na gut, ich stieg aus dem sicheren Auto aus und versuchte die aufkommende Unruhe und Angst in mir zu unterdrücken.


Es begann leicht zu regnen, mein Fahrer fuhr los. Bedrückt sah ich dem Auto hinterher…. Na gut, dann werde ich mal schauen, ob ich hier Jemanden antreffe. Hoffentlich Jemanden freundlichen dachte ich bei mir!

Ich lief zunächst etwas verwirrt um das unübersichtliche eingezäunte Grundstück herum bis ich zu eine alten verrosteten Tor kam. Es stand offen – ich ging hindurch und blickte auf 3 kleine Wellblech Hütten. Die größte sah bewohnt aus, hier brannte Licht. Ich ging langsam und unsicher weiter. Der Regen prallte an den große Fenstern der Hütte ab. Die Tür öffnete sich und ein kleiner Junge mit blonden Haar kam auf mich zu gerannt. Er grinste und war offensichtlich erfreut mich zu sehen. ,,Come in” sagte er mit freudig quietschender Stimme. Ich zog meine durchnässten Schuhe aus, stellte mein Rucksack unter das Vordach und betritt das Haus. Es war wundervoll gemütlich eingerichtet.

Ich folgte den blonden Jungen durch den gang in das Haus, eine wohltuende Wärmer kam mir entgegen – Kaminfeuer. Ich roch den Geruch von Kürbissuppe. Im Wohnzimmer angekommen empfing mich ein großer frohsinniger Neuseeländer, dessen Rastalocken ihm lässig über die Schultern hingen. Warm wurde ich von ihm und seiner Frau empfangen. Sie brachten mich in meine eigene kleine Hütte und führten mich auf dem Grundstück herum. Zum Abend wurde mir eine köstliche Kürbissuppe mit selbstgebackenden Brot serviert. Wohlbehütet und voller neuer Eindrücke und Erlebnisse fiel ich in das Bett meiner kleinen Wellblechhütte.

Bereits gegen 5 Uhr am Morgen war ich hellwach. Die Vögel zwitscherten erfreut, ich genoss die Einsamkeit in meiner kleinen Hütte mitten in der Natur sehr!
Nach einem netten Frühstück mit der Familie ging es für mich weiter auf die Straße. Richtung Norden sollte es von nun an gehen. 5 Stunden Fahrt waren es noch bis nach Nelson, ich plante nicht den kompletten Weg heute hoch zu trampen. Da müsste ich sehr viel Glück mit meinen Mitfahrgelegenheiten haben. Entspannt ging ich die Sache an und stellte mich gegen 11 Uhr an die Straße.

Trampen in Neuseeland-Ein Bus ganz für mich allein


Gegen 15 Uhr Nachmittags führ ich voller Glück und Aufregung an dem Ortsschild von Nelson vorbei. Ich musste weniger als 5 Minuten an der Straße warten bis ich eingesammelt wurde. 3 Autowechsel später war ich viel schneller als erwartet an mein Ziel gelangt.

Nelson – Ich wurde überrumpelt von meinen Gefühlen. Hier hatte ich vor 6 Jahren während meines Work and Holiday Aufenthaltes in Neuseeland länger gelebt und gearbeitet. An jeder Ecke poppten neue Erinnerungen auf. Tränen sammelten sich in meinen Augen kein Wort kann dieses Gefühl beschreiben, welches sich unaufhaltsam in meinem Körper breit machte.

Angekommen in Nelson ❤

4 Comments Add yours

  1. Mike says:

    Super geschrieben, als wäre ich dabei gewesen. Like 🙂 Ich fliege am 28.01.nach Auckland. Vielleicht können wir uns treffen. Viele Grüße aus Brasil.

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    1. Steffi Storz says:

      Oh sehr gerne! Wann kommst du denn auf die Südinsel?

      Liked by 1 person

      1. Mike says:

        Ja cool 🙂 Ertsmal schaue ich im Norden nach Surfspots. Ich melde mich dann bei DIr wenn ich weiter in den Süden komme.

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